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  01.05.16   0.4/34/8 - Thurgauer Triathlon, Stettfurt  
   Muscular strain 15.12.08   
Trainingsweekend im Centro sportivo nazionale della gioventù in Tenero mit dem TTTR.
Für mich hat die Saison 2009 bereits vor gut 2 Monaten begonnen und die Form stimmt der Jahreszeit entsprechend. Kein Grund für mich mir wegen des dicht gedrängten Programms Sorgen zu machen.
Das Centro sportivo, ein toller Spielplatz für ambitionierte Sportler, mit seinem überdachtem 50m Becken. Super Trainingseinheiten machten das ganze Lager zu einem tollen Erlebnis. Danke an dieser Stelle dem Technischen Leiter und seinem Team.
Einziger Wermutstropfen sind meine Beine. Ich weiss nicht mehr wann ich das letzte Mal solchen Muskelkater hatte. Ich bewege mich heute wie eine Ente und muss gestehen dass ich nach dem 70.3 in Antwerpen auf jeden Fall, besser zu Fuss unterwegs war. Ich bin mir nicht einmal sicher, wo ich mir den „watschelgang“ eingefangen habe. Wir waren stolze 6 Stunden im Wasser, von dort kann der „Kater“ dennoch nicht sein. Klar hatten wir eine Laufeinheit, wo richtig Laktat gesetzt wurde, aber mir schmerzen Muskelgruppen, welche normal nicht negativ auffallen.
Ich befürchte es war das vermeintlich lockere Lauf-ABC. Als ehemaliger Leichtathlet, weiss ich um die Wichtigkeit dieser Einheiten und vielleicht sind diese in den letzten Monaten zu kurz gekommen. Ich werde dieser Komponente in Zukunft wieder mehr Aufmerksamkeit widmen.
Detailbericht und Fotos des Lagers unter www.ttt-rheintal.ch/mila_news....
   Facelifting 02.12.08   
Nach zwei Saisons und etlichen Kilometern, ist es Zeit ins Bike zu investieren.
Für ein neues reicht das Budget leider nicht aus. Weil ich mit meinem Griffen ohnehin sehr zu frieden bin, mache ich es wie die Schweizer Armee. "Kampfwertsteigerung", heisst das Zauberwort. Wie diese im Detail aussieht, ist natürlich geheim. Aber das Griffen "kawest" präsentiere ich Euch natürlich sobald es fertig ist.

Für die Veränderungen habe ich es in die Obhut von Remo Eberle in der www.bikegarage.li gegeben.
   New member of the Tri Top Team Rheintal 29.11.08   
Die Tage werden bald wieder länger, die Trainings sind es bereits. Das Rad ist fest in der Rolle eingespannt und für die langen Laufeinheiten ist Mütze und Handschuhe Pflicht. Die letzten Tage ist es eiskalt geworden und ich befürchte, dass es noch kälter wird. Ich bin es mich nicht mehr gewohnt, bin ich doch letztes Jahr Anfang November nach Cape Town geflogen und anschliessend gleich nach Spanien. Dieses Jahr sieht alles ein bisschen anders aus.

Seit gut einem Monat bin ich Mitglied beim Tri Top Team Rheintal, ich absolviere dort 2x die Woche ein Schwimmtraining um gerade im Bereich „Wasser“ den einen oder anderen Fortschritt zu erzielen. Der www.ttt-rheintal.ch hat super Athleten und so konnte ich bereits sehr viel profitieren. Ich habe schon früher mit dem Gedanken gespielt dem Club beizutreten, habe es aber nie nach Balgach geschafft.
Ich kenne einen grossen Teil der Kameraden bereits und bin mit ihnen auch schon auf dem Treppchen gestanden. Der beginn einer erfolgreichen …? Im Dezember geht es nun erst einmal nach Tenero, ich bin gespannt was uns dort erwartet.

Das ist aber noch nicht alles, um im Schwimmen einen weiteren Reiz zu setzen, absolviere ich jeden Montag mit dem Tri Team Glarnerland eine Trainingseinheit. Es ist dort nicht ganz so ambitioniert wie beim TTTR, aber trotzdem eine intensive Einheit.
   Balance sport 31.10.08   
Das Wintertrainig lässt einem Zeit um Ausgleichsportarten zu betreiben. Mein Favorit ist ganz klar Badminton.
Mit 15 Jahren trainierte ich mehrmals wöchentlich beim BC Sulgen und 1996 reichte mein Talent sogar für die 4. Liga. Leider habe ich diese Zeit nicht in zu guter Erinnerung, meistens ging ich als Verlierer vom Feld.
12 Jahre später kann ich aber immer noch von der Erfahrung profitieren. Lisa ist ganz schön gefordert, denn Geschenke gibt es erst an Weihnachten. Hohoho …
   2456 metres... nearer to heaven 24.10.08   
Bevor das Training richtig los ging gönnte ich mir ein Wochenende im Engadin. Erholen und entspannen standen im Vordergrund.
Obwohl der Winter bereits Einzug gehalten hatte, liess ich es mir nicht nehmen, als kleiner Höhepunkt, auf den Muottas Muragl hochzurennen. Das Berghotel bekannt durch Viktor Röthlin, welcher während den Höhentrainings die Philosophie: "In der Höhe schlafen und im Tal trainieren" lebt, war das Ziel.
Schneller als erwartet erreichte ich den Gipfel, ich hoffe das es in diesem Winter weiter schnell Aufwärts geht.
   Haste makes waste 27.09.08   
Nach meiner langen Abwesenheit bin ich wieder zurück! Es ist viel passiert und es hat Zeit gebraucht, um mich in meinem neuen Umfeld zu organisieren. Ich werde Euch in nächster Zeit wieder regelmässiger (ü)pdaten!

Im Moment geniesse ich die Ruhephase, der Blick aber bereits in die Saison 2009 gerichtet.
   New PBP Ironman 70.3 - 4:14:41 04.08.08   
Am Ironman 70.3 in Antwerpen erzielte ich eine neue persönliche Bestleistung und unterbot die alte um mehr als 10 Minuten. Ein ausführlicher Reise- und Rennbericht folgt in kürze.

Rangliste unter: www.chronorace.be/web2/Files/2...
   VW-Circuit - Zytturm / Sempachersee 02.07.08   
In den letzten Wochen, ist es still auf meiner Seite geworden. Es fehlte mir die Zeit und die Ruhe um einen aktuellen Bericht ins Netz zu stellen. In erster Linie war es mir wichtig, nebst meinen anderen Verpflichtungen die Trainingseinheiten quantitativ und qualitativ hoch zu halten.

Der Start in die VW-Circuit Serie, verlief nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Die beiden Rennen in Zug und Nottwil waren in Ihrem Ablauf fast identisch. Mit mässigen Schwimmleistungen verpasste ich den Anschluss an die Spitzengruppe völlig, die Spitze powerte mächtig auf dem Rad und ich konnte keine wirklich überzeugende Leistung abrufen, auf dem abschliessenden 10-km-Lauf fehlte der nötige Ansporn um richtig Gas zu geben. Ich bin nicht schneller als vor einem Jahr, ich erhole mich aber viel schneller nach den Wettkämpfen. Mich plagen kaum muskuläre Probleme und auch lange Trainigseinheiten stecke ich viel besser weg.

Ich bin mir bewusst, dass die Ausgangslage dieses Jahr anders ist als im 2007, trotzdem hoffe ich an den folgenden Veranstaltungen doch noch Akzente zu setzen. Ich freue mich auf den Züri Triathlon, bei welchem immer ein ganz spezielles Ambiente, anlässlich des Ironman Switzerland herrscht.
   Ironman 70.3 Switzerland - 4th Age Group 25 to 29 08.06.08   
Auf dem Rad fühlte ich mich schnell wohl und die Trainings auf der Originalstrecke, machten sich bezahlt. Ich konnte mich nach vorne arbeiten und es lief wirklich extrem gut.
Die Stimmung auf der Radstrecke war einfach phantastisch und es war immer für Unterhaltung gesorgt. Nach einiger Zeit konnte ich auch bereits die ersten PRO-Frauen überholen, was mich zusätzlich motivierte. Nach 45 km der Schock, ich hatte leichte Krämpfe. Obwohl ich mich trotz der Euphorie zurückgehalten hatte und eigentlich auf der zweiten und letzten Runde den Turbo so richtig zünden wollte. Zum weiteren brach eine Schraube bei meinem Bidonhalter und so war kurzer Zeit die Stimmung im Keller. Ich nahm zurück um sicher die Radstrecke zu absolvieren.

Beim wechseln auf das Laufen zog es mir anschliessend nochmals den Krampf und ich startete verhalten auf die Laufstrecke. Sicher etwas zu verhalten, bei der „Kapuziner Station“ wurde ich von einem anderen Athleten angesprochen: „Du nimmst es heute aber auch locker!“ Das war der nötige Ansporn 2-3 Gänge hochzuschalten. 3 km vor Schluss schoss Bruno Clerbout ein PRO-Athlet an mir vorbei, anstatt aber sein forsches Tempo durchzuziehen, zog er mich bis auf die Zielgerade. Er, der leider einen Defekt auf dem Rad erlitten hatte lies mir den Fortritt und so konnte ich den Zieleinlauf in vollen Zügen geniessen. Eine schöne Geste des Belgiers, für welchen es um nichts mehr ging. Trotz der guten Laufleistung von 1:22:00 vermochte ich die Lücke zum Podest nicht zu schliessen und wurde 4ter. In der Gesamtabrechnung 39ter von1228 rangierten Männern. Auf Ronnie Schildknecht verlor ich 14.3%, immerhin 3% weniger als ich auf Raynard Tissink in Südafrika einbüsste.

Es war ein grossartiger Wettkampf, die vielen Zuschauer an der Strecke, viele bekannte Gesichter und die gute Organisation machten meinen 2ten 70.3 zu einem schönen Erlebnis.
   Ironman 70.3 Switzerland - 4th Age Group 25 to 29 08.06.08   
Bereits um 07:00 Uhr befand ich mich in der Wechselzone und traf die letzten Vorbereitungen für das Rennen. Von meinem ersten 70.3 in Südafrika hatte ich viel gelernt und so war ich gut vorbereitet. Alles funktionierte perfekt und so hatte ich am Ende noch genügend Zeit für den einen oder anderen Schwatz mit alten Bekannten.

Pünktlich um 09:00 Uhr ertönte der Startschuss, und die Altersklassen M18-29 crawlten im 15.7 C° kalten Zürichsee los.
Ich hatte mir viel für das Schwimmen vorgenommen und fühlte mich gut. Ich wollte von beginn weg gute „Füsse“ erwischen und mich vorne einreihen. Leider kam ich nicht wie gewünscht weg und wurde richtig gehend überrollt. Ich musste ganz schön was einstecken und fand am Anfang nie den Rhythmus. Es dauert 800m bis ich 2 Amateur-Wrestler endlich losgeworden war, welche mir regelmässig einen dezenten Schlag auf den Hinterkopf versetzten. Es soll die Durchblutung fördern, aber diese war im kalten Wasser genügend angeregt. Bei Kilometer 1.1 entschloss sich die Gruppe in welcher ich Unterschlupf gefunden hatte, die offizielle Schwimmstrecke zu verlassen und ich machte mich alleine Richtung Wechselzone auf. Mit einem grossen Rückstand von 23% auf die Siegerzeit erreichte ich mein Ziel, den Schaden klein zu halten nicht.
   Ironman 70.3 Switzerland - 4th Age Group 25 to 29 01.06.08   
Der Racebericht folgt in den nächsten Tagen. Vorab der Link zur Rangliste der Altersklasse: services.datasport.com/2008/tr...
   Ironman 70.3 Switzerland - One day before the race day 31.05.08   
Pünktlich auf den Höhepunkt, sind letzte Woche meine schnellen Beine mit der FedEx angekommen. Noch etwas wackelig auf den Beinen nutzte ich meinen quasi Heimvorteil und absolvierte die letzten zwei Woche jeweils ein Radtraining auf der Originalstrecke des Ironman 70.3 in Rapperswil.
Ich freue mich besonders auf den anspruchsvollen Racecourse. Meiner Meinung nach wird entscheidend sein, mit der nötigen Zurückhaltung die giftigen Anstiege zu bewältigen. Ein zu forsches Tempo würde man bereits auf der zweiten Runde oder spätestens auf dem abschliessenden Halbmarathon bitter bereuen.

Um es mit den Worten meines Trainers auszudrücken: „Die Zeit die Rücken der anderen zu betrachten ist vorbei!“ Ich fühle super, habe hart trainiert und freue mich auf den Wettkampf. Ich konnte optimal trainieren, war weder krank noch verletzt und für das bin ich dankbar. Dank einer phänomenalen Testfahrt mit meiner geliebten „Donnerfelge“ auf dem Rheindamm, habe ich vollstes Vertrauen und blicke zuversichtlich auf morgen.
Eingetroffen beim „Lido“ sprang der Ironman 70.3-Funke über und die Anspannung stieg. Drückt mir die Daumen, einmal mehr Now or Never.
   April showers bring forth May flowers 27.05.08   
„Alles neu macht der Mai.“ Nicht nur meine Homepage sondern auch meine Wohnsituation hat sich verändert. Seit gut einer Woche lebe ich mit Lisa in einer Wohnung zusammen. Die Ur-Bernerin wird nun ebenfalls für das „Städtle“ Werdenberg an den Start gehen.
Statt unter der Sonne von Maspalomas schwitzte ich beim zusammenschrauben der legendären IKEA-Schränke, Möbel rücken und Kisten schleppen.
Trotz des Umzugsstresses liess ich es mir aber nicht nehmen in Frauenfeld wie geplant, an den Start zu gehen. Die optimale Gelegenheit um das Material unter Wettkampfbedingungen zu testen. Wie von meinem Trainer prophezeit gelang mir kein Glanzresultat. Der Motor läuft, bis zum 1. Juni geht es nun darum aus dem Diesel ein Turbodiesel zu machen.

Leider konnte der FC St. Gallen letzten Dienstag trotz meines Supports den Turbo nicht zünden und verlor das Barrage-Spiel gegen die AC Bellinzona. Als eingefleischter Fan, werde ich dem Verein auch in der Challenge Leauge die Treue halten.
   Gran Canaria - Hora de decir adiós 11.05.08   
«Finalissima»! Ich drehe den Sanddünen von Maspalomas den Rücken zu.
Im Juli 2007 spielte ich erstmals mit dem Gedanken, für längere Zeit in Gran Canaria zu trainieren. Später kam die Idee nach Südafrika zu reisen hinzu. Am 20.11.07 um 14:50 Uhr ging los. Heute um 22:40 Uhr (MEZ) geht das Abenteuer zu Ende.

Proteinshakes, Energy Riegel und Gels, sind fast aufgebraucht und dennoch fliege ich nicht mit leeren Koffern in die Heimat. Ich nehme viele positive Erinnerungen und natürlich einige Trainingskilometer mit.
Ich nehme das Wort „Profi“-Sportler noch nicht gerne in den Mund, den auch ich habe Verpflichtungen, auch ich sollte Geld verdienen und kann vom Sport in keiner Weise leben. Hier in Maspalomas, erhielt ich die Chance erste Erfahrungen als „Profi“ zu sammeln. Das Umfeld war perfekt, die Trainingsbediengungen und das Wetter waren zu 99% super. Mit Michaela Giger hatte ich eine erfahrene Athletin im Bungalow, von welcher ich sehr viel profitieren konnte.
Die Trainingslager mit/von Toni Hasler waren sehr hart, ich konnte sehr viel lernen und vorallem seine Trainingsphilosophie verinnerlichen. Ich durfte viele verschieden Athleten kennen lernen mit ihnen die Berge von „Saftpass“, Fataga, Cruz Grande, Cruz de Tejeda bezwingen.

Die theoretische Leistungsfähigkeit ist vorhanden, ich konnte ohne Verletzungen oder Krankheit trainieren und habe sicher Fortschritte erzielt. Nun geht es an das Umsetzen, die Trainingsresultate stimmen mich positiv. Dream on…
   El campo de entrenamiento de TH III 03.05.08   
Die erste Hälfte des Trainingslagers ist bereits vorbei. Es herrscht eine gute Stimmung unter uns Athleten und Toni fordert uns erbarmungslos. Lediglich Samstag/Sonntag absolvieren wir 2:50:00 h Laufen und 10:00:00 h Radtraining! Alle Umfänge immer mit der nötigen Tempospritze geimpft. Die Muskeln schmerzen ganz schön und ein kühles Bad im Pool wirkt für schnelle Regeneration oft Wunder.

Heute bin ich in den Genuss eines Personaltrainers gekommen, Dan Aeschlimann ehemaliger Radprofi puschte mich einerseits die Berge hoch und gab mir andererseits wertvolle Tipps für die Technik.
Ich bin gespannt wie sich die vielen harten Radstunden dieses Jahr auszahlen werden. Am 20.12.2007 habe ich noch voller Stolz berichtet, dass ich die ersten 1000 km absolviert habe. Rund 5 Monate später, habe ich weit mehr und kann wegen eines technischen Problems nicht einmal genau sagen wie viele es aktuell sind. Es ist auch nicht wichtig, Schlussendlich entscheidet die Qualität des Trainings und nicht die Quantität.

Das Wetter hat sich nach der Hitzeschlacht am Wochenanfang wieder beruhigt und es herrschen perfekte Bedienungen. Es ist wirklich fantastisch im Moment und ich geniesse, wenn das Tempo es zulässt die letzten Tage auf Gran Canaria.
   Maspalomas - El viento desierto "Scirocco" 26.04.08   
Mein Aufenthalt auf der Insel Gran Canaria neigt sich dem Ende.
Eine Definition von Gewohnheit lautet: Gewohnheit ist Handlung, Verhaltensweise, die durch häufige Wiederholung, automatisch und unbewusst geworden ist. Trotz der abwechslungsreichen Trainingspläne von Toni, ist eine gewisse Routine aufgekommen. Ich habe ab und zu vergessen, welches Privileg ich geniesse, dass ich so lange und intensiv trainieren kann. Ich übe mich in Demut.

Ich kann im Moment meine Form nur schlecht einschätzen, denn am Abend bin ich immer etwa gleich Müde. Nichtsdestotrotz gebe ich nochmals 100%. Es findet ein geleitetes Trainingscamp statt, die optimale Vorbereitung für den Ironman 70.3 in Rapperswill. Ich befürchte in den nächsten 14 Tagen, wird es richtig schnell und viele Muster werden durchbrochen.

Seit 3 Tagen herrscht eine brütende Hitze, Ø 34°C. Dies ist vor allem dem "Scirocco" einem warmen Wüstenwind zu verdanken. Die ganze Region ist in einen Schleier gehüllt und überall lagert sich Staub ab. Es kratzt in den Augen und nach einer harten Radeinheit, knirscht es ganz schön zwischen den Zähnen. So kann man sich „Feinstaub“ bildlich vorstellen!

Bei diesen Temperaturen, geniesse ich den Sprung ins kalte Wasser.
   Spanish Masters - European Championchip Tour 21.04.08   
Trotz oder gerade wegen der harten Einheiten der letzten Tage, beschloss ich am Freitag, mir etwas Abwechslung vom täglich Triathlontraining zu gönnen. Ich machte einen kurzen Abstecher an den Strand von Playa del Ingles wo die Beach Volleyball „Eistee“ European Championchip Tour, gerade halt machte.

Ich hatte grosses Glück in den 2h wo ich dort war, waren unsere Eidgenossen gerade im Einsatz. Leider verloren das Damendoppel Kuhn/Schwer ihr Spiel, dafür gewannen das Duo Heuscher/Heyer ihr Spiel gegen den späteren Tuniersieger in zwei Sätzen. Ganz nach oben hat es beiden Teams schlussendlich aber nicht gereicht, beide beendeten das Turnier auf dem guten 5. Platz. Hopp Schwiiz!!
   Maspalomas - La gripe aviar? 15.04.08   
Ich staunte nicht schlecht am morgen früh als ich aus dem Bungalow schaute. Ist der Vogelgrippe-Virus H5N1 nun in Gran Canaria ausgebrochen? Maske, Schutzanzug! Und ich noch in den Boxershorts?
Wie sich aber schnell herausstellte versteckte sich der Gärtner unter der Maske und versucht den Ameisen, welche in der Anlage reichlich vertreten sind, den Gar auszumachen. Ich hoffe mit seinen Pestiziden macht er uns nicht auch, das Leben schwer.

Die Triathlonsaison wurde dieses Wochenende definitiv eröffnet. Mit dem ITU Weltcup in Ishigki, dem Ironman Doppelschlag in South Africa und Arizona und in der Schweiz mit dem Irchel Duathlon. Ich verfolgte teils die Rennen Live am PC. Das packende Finale in Arizona hielt mich bis spät in die Nacht wach. Ein gutes Beispiel dafür, dass bei einem Ironman alles passieren kann.
Dieses Wochenende wird Mäni Hefti am Ironman China starten und eine Woche darauf Michaela Giger über die Mitteldistanz in Lissabon. Ich drücke natürlich Beiden ganz fest die Daumen!
Für mich, der dritte aus dem Trio „Longstay Trainingsgruppe GC 08“, geht es erst in 46 Tagen los. Am Sonntag absolvierte ich mein Radtraining in 4:40:00 h, wie die Top-Athleten des Ironman, leider schaffte ich nicht ganz 180 km. Beim abschliessenden 40-Minuten-Lauf, spürte ich die Anstrengungen der letzten Tage.
Gestern ein Mamutschwimmprogramm und in den folgen 5 Tage geht es ans Eingemachte. +/- 30 h Training!
   España - Mucha natación et el final de hockey sobre hielo 11.04.08   
Das World Wide Web macht es möglich! Schweizer Eishockey Playoff-Finals Live auf DRS 3. Ich bin nicht der grösste Eishockey-Fan und wenn, dann eher nicht von den ZSC Lions oder Genf-Servette aber es war trotzdem ein packendes Spiel. Man war der fernen Heimat gleich viel näher.

Bevor es aber nach Hause geht, werden nochmals richtig Akzente im Training gesetzt. Im Moment sprengt es meine kühnsten Erwartungen. Das die Intensität zu dieser Jahreszeit zunimmt war mir als „erfahrener“ Ausdauer-Athlet bewusst, aber auch in Quantität hat es Toni nochmals gut gemeint.
So zum Beispiel das Schwimmtraining. Diese Woche werde ich meine persönliche Wochen-Schwimmleistung auf 27300m und noch einige verdrückte Meter im nahen Bungalow-Pool schrauben. Zwei Einheiten stehen auf dem Programm in welchen ich insgesamt 246 mal im 25m Becken wende. Noch vor einem Jahr war dieser Umfang körperlich und mental unvorstellbar.
   El maestro de golf - Urs Mühlemann 11.04.08   
Am letzten Freitag war ein wichtiges Spiel für den FC Manfrotto. Das Team musste leider auf seinen defensiven Mittelfeldspieler und Spielertrainer Urs „the hammer“ Mühlemann verzichten.
Er teilte für eine Woche mit Lisa und mir einen Bungalow“f“.

Wir weihten ihn in die Feinheiten des Triathlonsportes ein, im Gegenzug durften wir von seinem Golfwissen profitierten. Sollte es mit der Triathlonkarriere nicht klappen, muss sich Tiger Woods warm anziehen.

Viu fescht viu Merci, Mühle!
   El campo de entrenamiento de TH II - El término 30.03.08   
Die letzten Tage des zweiten Trainingslagers waren nochmals sehr hart. Mehr als 18 Stunden auf dem Rad, ein schneller 100 Minutenlauf, Regen und eisige Kälte auf dem Cruz de Tejeda zerrten an meinen Kräften. Mit dem Motto: „Lass die Sonne in Dein Herz“, mobilisierte ich alle Sonnenreserven. Bei diesen klimatischen Eskapaden erhielt ich auch gleich eine Lehrstunde zum Thema „Richtige Kleiderwahl“. Auf der Abfahrt fror ich bitterlich und konnte mit meinen kalten „Klüpperli“ kaum bremsen und sehnte mich nach einigen Kleidungstücken welche ich leider nicht mitgenommen hatte. Tiefgefroren wie ein „frisches“ Pangasiusfilet erreicht ich das Tal wo bereits wieder angenehmen Temperaturen von 18°C herrschten.
Eingepackt wie Mike Horn auf seinem Abenteuer Polarkreis, nahm ich die letzten Kilometer nochmals Vollgas unter die Räder. Schon nach ein paar Minuten, wurde mir heiss. Wollte mich meiner Kleider aber nicht entledigen, um den Vorsprung zu meinen Verfolgern zu halten. Am Ende war der Fisch gekocht.

Am letzten Lagertag ging es nochmals Richtung Saftpass. Die momentan besten Schweizer Langdistanz Triathleten Ronnie Schildknecht und Stefan Riesen waren mit von der Partie. Ich erhielt die Chance auf ein erstes Kräftemessen mit Ronnie, welches am letzten Berg ganz klar an den Ironman Switzerland Sieger 2007 ging. Einzig im Morgenschwimmtraining konnte ich mit Speedflossen dem Zürcher Parole bieten.
    El campo de entrenamiento de TH II 22.03.08   
Das zweite Toni Hasler Trainingslager dieses Jahres ist bereits in vollem Gange. Die Muskeln schmerzen, der erste Sechstünder ist absolviert, ein Schaltkabel ist gerissen und auch die erste Carbon Kurbel ist zerbrochen.
In diesem Camp bin ich erstmals als Guide tätig, was sehr viel Spass macht und ein grosser Motivatinsfaktor ist. Gerade mit den Junggebliebenen unterwegs zu sein, welche zum Teil mehr als doppelt so alt sind, aber immer noch „viu fescht“ Power in den Waden haben. Chapeaux!
Es ist allgemein eine erfrischende Abwechslung in einer grossen Gruppe zu trainieren, es ist immer was los.
Anders als im letzten Lager wo ich vom Umfang und der Intensität überrascht wurde geht es nur 1 Monat später bereits einiges zügiger die Berge hoch. Gerade nach der Ruhewoche fühlte ich eine klare Leistungssteigerung.

Am Anfang der Woche war es extrem heiss und während den langen Laufeinheiten war der Trinkgurt unerlässlich. Gestern auf der 6 Stunden Radtour waren dann die Knielinge unbezahlbar. Wenn ich die Bilder von der Schweiz sehe, macht es doch mehr Spass in den Sanddünen Ostereier zu suchen als im Schnee. Trotz der weissen Pracht wünsche ich Euch allen frohe Ostern.
   Maspalomas - El nutrimento 13.03.08   
43 Tage Spanien hinterlassen ihre Spuren. Nicht nur das Training sondern auch die Ernährung hat sich verändert.
Die wichtigsten Anpassungen im Foodbereich sind: Salzarmes kochen, meiden von raffinierten Ölen, keine Milchprodukte und soviel als möglich Vollkornprodukte verzehren.
Auf Fleisch verzichte ich nun bereits mehr als ein halbes Jahr, ich bin sicher nicht der absolute Vegetarierer, aber bei diesen grossen Mengen an Protein-Shakes wäre auch für mich als Gastronom ein rosa gebratenes Chateaubriand (400 gr.) oder ein Beefsteak Tatar zuviel Eiweiss für den Tag. Süsses ist auch so eine Sache bei der ich mich gemässigt habe, trotz der Unmenge an gezuckerter Sportlernahrung, geniesse ich doch ab und an etwas Schokolade.
Wir lagern in unserem Tiefkühlfach eine Ominöse Dose, diese ist zwar kein Geschenk von Zeus, aber für mich doch etwas wie die Büchse der Pandora. Bei der beim öffnen wohl kaum alles Schlechte über die Menschheit kommen würde. Wer seine Ziele aber im Jahr 2008 erreichen will…Hände weg!
   Maspalomas - La súpercompensación 09.03.08   
Das heutige Training war so zu sagen das piece de la residence zwei harter Auslastungswochen. Zwei Laufblöcke und dazwischen 4 Stunden Rad. Es war ein heisser Tag, der Wind der die letzten Tage gewütet hat, hat sich wieder etwas gelegt. Alles in allem ein super Tag und ein gelungener Abschluss. Ich bin stolz die teils harten Trainings so gut gemeistert zu haben und blicke zuversichtlich in die Zukunft.

Ab morgen kann ich mich etwas zurücklehnen und das Prinzip der Superkompensation wirken lassen. Natürlich fehlen die regelmässigen Schwimmeinheiten im Meer auch nächste Woche nicht, so pilgere ich bereits morgen wieder an die Dünen. Aber eben easy!

Die Ruhe wird nicht lange andauern, dass nächste Trainingslager von Toni Hasler beginnt bereits nächsten Sonntag, erwartet werden wiederum 40 Athleten. Ich freue mich auf die Abwechslung und bin überzeugt das der master himself sicher den einen oder anderen Reiz noch in seinem Reisegepäck dabei hat!
   2008 - Wettkämpfe Teil I 01.03.08   
Nachdem die Saison 2008 sehr positiv mit dem Spec-Savers Ironman 70.3 South Africa begonnen hat. Werde ich am 18. Mai in Frauenfeld an den Start gehen, nur gerade eine Woche nach meiner Rückreise in die Schweiz, es ist ein Trainingswettkampf. Für mich aber als gebürtiger Thurgauer natürlich etwas ganz spezielles in der Kantonshauptstadt an den Start zu gehen.

Am Sonntag den 01. Juni der erste Höhepunkt, Ironman 70.3 Rapperswil-Jona. Ich hoffe dort, dass der Rückstand auf den Gesamtsieger kleiner als 10% ist. Anschliessend kann ich den Antrag für eine IRONMAN PRO Lizenz bei Swiss Triathlon einreichen. Keine einfache Aufgabe, ich bin aber zuversichtlich und bin froh, dass Swiss Triathlon die Lizenzen nicht à fonds perdu verteilt.

Nach der nötigen Erholung werde ich mich wie letztes Jahr an den VW-Circuit Events messen. Ob ich bereits am 15. Juni in Zug am Start sein werde, wird wohl vom Zustand meiner Waden abhängig sein.
   Andermatt - WiWA 2008 29.02.08   
Auch dieses Jahr findet heute und morgen die WiWA (Winterwettkämpfe der Armee) in Andermatt statt. Es messen sich dort unsere Ada’s in verschiedenen Winterdisziplinen wie Ski Langlauf, Ski Alpin, Snowboard und Skialpinismus das grosse Highlight ist aber ganz bestimmt der Staffelwettkampf welcher immer ein grosses Teilnehmerfeld umfasst.
Aus bekanntlichen Gründen kann ich dieses Jahr leider nicht dabei sein. Ich wünsche dem ganzen Auswertungsdet
ruhige Wettkämpfe.

Ich darf hier in Maspalomas so richtig Gas geben. Die Auslastung ist hoch und das Klima gnadenlos.
Am Mittag wird es drückend heiss und es weht meistens ein starker Wind. Gegenwind ist die Hölle, aber mit Rückenwind und etwas Gefälle sind Tempi bis 80 km/h möglich. Säuren erlaubt! :-)
   Maspalomas - Tras la borrasca viene el buen tiempo 22.02.08   
Regen, Regen und nochmals Regen! In den letzten Tagen war das Wetter richtig schlecht, die Sonne zeigte sich nur selten und trotzdem scheint für mich die Sonne.
Lisa ist zu besuch und wir geniessen eine ganze gemeinsame Woche. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Sarah und Matthias bedanken, welche diesen Kurzurlaub erst möglich gemacht haben. Viu fescht viu Merci!
Morgen soll dann endlich auch das Wetter wieder besser werden.
   Maspalomas - Los contrastes 22.02.08   
Es könnte Gegensätzlicher nicht sein, vor genau einem Jahr war ich in meinem Praktikum im Palace St. Moritz. Ich arbeitete am Sonntag im Februar an der Nicolas Feuillatte Champagner Bar am legendären WhiteTurf , welches jährlich auf dem gefrorenen St. Moritzersee stattfindet.
Das gesamte Radtraining absolvierte ich in meinem kleinen Zimmer auf der Rolle, zum Schwimmen fuhr ich nach Pontresina ins Hallenbad und die Lauftrainings fanden in eisiger Kälte, oft mit Stirnlampe in Dunkelheit statt. Neben dem Arbeitspensum versuchte ich das Training so gut wie nur möglich umzusetzen.

Und nun geniesse ich die Sonne in Maspalomas. Ich habe 3000 km auf dem Radcomputer gesammelt und alle Trainingseinheiten haben an Quantität und Qualität zugenommen, ich kann wirklich behaupten noch nie besser in Form gewesen zu sein. Die grössten Unterschiede sind, dass ich mich voll auf das Training konzentrieren kann und mehr Erholungszeit geniesse. Jeden Tag geht es weiter…
   El campo de entrenamiento - El término 17.02.08   
Wir befinden uns im Jahre 2008 n. Chr. Ganz Maspalomas ist im Carnevalfieber. Ganz Maspalomas? Nein! Ein von zwei unbeugsamen Triathleten bevölkerter Bungalow feiert nicht.

Im Moment geniesse ich die Erholung nach den anstrengenden zwei Wochen Trainingslager und lasse meinen geschundenen Körper ausruhen, das hat er sich verdient. Oder wie man auch sagt: Die Beine reifen lassen.
Heute sind die letzten Athleten aus der Trainingsgruppe abgereist und nachdem Maspalomas gestern den Carnevalhöhepunkt gefeiert hat, ist wieder Ruhe in das Dorf eingekehrt.

Die letzte Woche hatte ich manchmal das Gefühl das uns der Himmel auf den Kopf fällt. Aber meistens war es einfach fantastisch und wir durften Momente erleben, welche man nicht so schnell vergisst. Welche mir Kraft geben werden für die Saison 2008.
Now or Never
   www.ironcrazy.com 14.02.08   
Ich wurde von meinem Freund Nikola Tosic (Links) angefragt ob ich einen kurzen Bericht über das Trainingslager hier in Gran Canaria verfassen kann.

Details unter: http://www.ironcrazy.com/toni-hasler-training-camp
   El campo de entrenamiento - Seis horas tour 12.02.08   
Gestern auf einer sechs Stunden Radtour war es wieder sehr hart für mich. Obwohl ich mich immer besser auf das Radfahren einstellen kann, war es wieder eine neue Grenzerfahrung. Am Ende war ich wieder weich geklopft und Nudelfertig.
In diesem Trainingslager wird Radfahren für mich neu Definiert, ich dachte immer ich könne bereits recht gut Radfahren, sehe aber nun sehr sehr viel Verbesserungspotenzial. Bin aber motiviert und freue mich auf die kommenden Tage.
   El campo de entrenamiento - Natación 12.02.08   
Wir sind aber nicht die ganze Zeit auf dem Rad, natürlich kommt Rennen und Schwimmen nicht zu kurz. Speziell das Schwimmen im Atlantischen Ozean ist ein gutes Training für den Wettkampf und die Trainingstipps von Natascha Badmann und Toni Hasler sind unbezahlbar.
   El campo de entrenamiento - Nuevo bordear 12.02.08   
Die letzte Woche war extrem hart für mich, ich entdeckte neue Grenzen. Ich realisierte wie unendlich die Entwicklung sein kann, welches Potenzial in einem steckt, wenn man bereit ist mehr zu geben. Ich bin ebenfalls überrascht wie schnell der Körper lernt sich auf grössere Anstrengungen einzustellen.

In den letzten sieben Tagen, habe ich super trainiert und konnte sehr viel auch über mich lernen. Wir arbeiteten vor allem im Grundlagenbereich. Insgesamt waren wir mehr als 20 Stunden auf dem Rad, mit Touren in denen wir mehr als 3000 Höhenmeter absolvierten.

Ein ganz schön habiges Programm für einen Grünschnabel wie mich. Zudem spielte dass Wetter nicht immer 100% und Toni forderte und förderte mich teils sehr stark.
   El campo de entrenamiento - Tercero día 05.02.08   
Nachdem es gestern eher ruhig zur Sache ging, wurden wir heute richtig gefordert. Nach einer harten Laufeinheit ging es mit viel Kraft die Berge nach Fataga hinauf. Ich hatte ganz schön zu beissen und litt unter der drückenden Sonne.
Auf der Rückfahrt hatten wir aber starken Rückenwind und ich wäre schon wieder froh gewesen um eine grössere Übersetzung. Ein geniales Gefühl, fast mühelos über den Spanischen Asphalt zu brettern.

Diesen wirklich anstrengenden Tag beendete ich mit einem Sprung in unseren Pool, der wirklich wundervoll im Zentrum der Anlage steht, aber leider extrem kalt ist. Aber bereits Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) wusste, um die Heilkraft des Wassers. Ziel ist es sich rasch zu erholen, denn morgen geht es weiter.
   El campo de entrenamiento - Primo día 03.02.08   
Der erste Trainingstag stand unter dem Motto angewöhnen. Nach einem Lauftraining ging es gleich in die Berge, genauer nach Fataga. Es sollte eher locker sein, aber meine Radgruppe war doch recht flott unterwegs.

Im Moment kämpfe ich leider etwas mit Rücken- und Nackenschmerzen. Ich habe meinen Lenker 5 mm tiefer gestellt, um eine bessere Aeroposition zu erreichen. Leider muss ich mich an die optimierte Aerodynamik erst gewöhnen.
Es war aber ein super Start in die erste Woche und ich freue mich auf die weiteren Tage. Go isch Go
   El campo de entrenamiento 02.02.08   
Am Sonntag startet mein erstes Trainingslager mit Toni Hasler, Total werden 30 Athleten erwartet.
Ich bin gespannt und freue mich sehr. Zum einen habe ich seit langer Zeit nicht mehr in einer Gruppe trainiert und erhoffe mir gerade in den Momenten wenn es weh tut einen zusätzlichen Ansporn. Zum anderen freue ich mich von Toni direkt zu lernen, bis jetzt hatte ich keine Gelegenheit Ihn Live zu erleben. Ich denke gerade was die Qualität des Trainings und die Umsetzung seiner Trainigspläne betrifft eine enorme Verbesserung zu erreichen.
Im Bereich der Ernährung zeigte mir Michaela in nur 3 Tage ebenfalls ein enormes Potential auf, dazu aber später mehr.
   Gran Canaria - Maspalomas 02.02.08   
Nach ein paar erholsamen Tagen in der Schweiz mit meiner Liebsten, bin ich seit Mittwoch in Gran Canaria. Ich wohne in einer Bungalow-Anlage in Maspalomas. Es ist schon verrückt, nach dem Abenteuer Südafrika bin ich bereits wieder in einem fremden Land.
Das Wetter ist einfach genial, nicht zu heiss nicht zu kalt. Nur mir der Sprache kann ich im Moment noch überhaupt nichts anfangen. Zum Glück ist Maspalomas in fester deutscher Hand und so kann ich mich gut verständigen.

Ich teile den Bungalow mit Michaela Giger (www.michaelagiger.ch), Sie ist eine erfahrene Toni Hasler Pro Athletin und ist zudem in den Trainingslagern als Guide tätig.

Hier in Maspalomas finde ich wirklich optimale Bedingungen um zu trainieren. Ein 25m Schwimmbecken, ein Fitnesscenter und eine 400m Rundbahn sind in unmittelbarer Nähe. Die ersten Eindrücke der Rad- und Laufstrecken sind ebenfalls viel versprechend!
   Slot Allocation - World Champs IM 70.3 - Clearwater, Florida 08 16.01.08   
Als Zweitplatzierter in meiner Altersklasse hatte ich einen Startplatz für die Weltmeisterschaften in Florida 2008 auf sicher.
Ich habe den Startplatz ausgeschlagen, damit ich mich dieses Jahr in Ruhe weiterentwickeln kann. Die Weltmeisterschaften im November würden die Saison 2008 in die Länge ziehen und einen sauberen Aufbau für das Jahr 2009 erschweren. Ausserdem ist der Finanzielle Aufwand für einen Wettkampf in Amerika nicht zu unterschätzen und im Moment fehlen mir noch die starken Partner. Aus diesen Gründen habe ich mich dagegen entschieden.
Ich werde in der nächsten Zeit mit Toni Hasler und Dan Aeschlimann zusammensitzen und die weiteren Höhepunkte für dieses Jahr definieren. Die Saison 2008 hat erst begonnen und ich möchte sicher noch das eine oder andere Feuerwerk zünden. Es ist aber ein gutes Gefühl, bereits ein starkes Resultat vorweisen zu können.
   Ironman 70.3 SA - 2nd Age Group 25 to 29!! 16.01.08   
Bei der Rangverkündigung, war die anfängliche Enttäuschung über den knapp verpassten Sieg verflogen. Ich musste mir eingestehen, dass ich mich auf dem Rad übernommen hatte und ich dankbar sein kann, überhaupt das Ziel auf dem 2ten Platz beendet zu haben.
Die Siegerehrung war ein wunderschöner Augenblick, welchen ich nicht so schnell vergessen werde.
Ich freue mich ganz besonders über den 17ten Overallplatz von insgesamt 640 Athleten. Ich bin stolz über meine Leistung, es war mein erster 70.3 und ich konnte so viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich musste aber auch Lehrgeld bezahlen. Der Wettkampf war hervorragend organisiert und ich kann jedem diesen Wettkampf nur wärmstens empfehlen.
   Ironman 70.3 SA - The run 16.01.08   
Bereits nach dem ersten Kilometer waren meine Oberschenkel verkrampft und ich wusste, dass wird ein hartes Stück Arbeit. Zudem wurde es immer heisser und meine Etappenziele waren die zahlreichen Verpflegungsposten auf der Strecke.
Ich fokussierte mich, versuchte die Energie der anfeuernden Zuschauer aufzunehmen und setzte einen Schritt nach dem anderen. Ich wollte einfach nicht stehen bleiben, egal was passiert.
Berg auf konnte ich mich etwas erholen, aber Berg ab, war es die Hölle. Die Schmerzen wurden von Runde zu Runde schlimmer und auf dem letzten Kilometer, war es um meinen ersten Rang in der Altersklasse geschehen. Ich muss gestehen, es war mir nicht bewusst, dass es bei diesem "kleinen" Schlussduell um Platz 1 ging. Ich kämpfte und versuchte alles um an Justin Gray dran zu bleiben. Schlussendlich hat es um 3 Sekunden nicht geklappt. Ich war überglücklich im Ziel zu sein, ich hatte es geschafft und das musste ich mir wirklich hart verdienen.
   Ironman 70.3 SA - The cycle 16.01.08   
Wie auf den Kurzdistanz-Triathlons brauchte ich nicht sehr lange um mich auf dem Rad wohl zu fühlen. Ich fühlte mich euphorisch und hatte super Beine. Ich überholte kräftig auf den ersten 20 km. Es war ein super Gefühl und ich drückte was möglich war. Bei der ersten Verpflegung wurde mir mitgeteilt, dass ich unter den Top 20 war und das motivierte mich noch mehr. Ich "donnerte" regelrecht den Highway entlang.

Beim letzten Anstieg vor dem Wendepunkt, verspürte ich ein leichtes Ziehen in den Oberschenkeln und ich merkte, dass ich ein wenig zu flott unterwegs war. Ich hoffte aber, dass es sich auf dem Rückweg normalisieren würde. Leider kam ein leichter Gegenwind auf und es wurde schlimmer. Bei km 70 merkte ich, dass definitiv etwas nicht stimmte. Ich zog aber bis zum Schluss eine ansprechende Kadenz durch. Mit 01:23:45 fuhr ich nach Berlin (km 45) und in 02:38:58 absolvierte ich die ganze Strecke. Was die 14te Overallzeit bedeutete!
Im Wechselzelt der Schock, ich hatte einen Krampf und kämpfe mich in meine Laufschuhe. Ich dachte jetzt ist alles aus, ich werde durchgereicht bis zum Schluss. Ich wollte aber auf jeden Fall das Ziel erreichen.
   Ironman 70.3 SA - The swim 16.01.08   
Als ich den Sand des Orient Beach unter meinen Füssen spürte, war die Nervosität verflogen und ich fühlte mich super.
Punkt 07:00 ertönte der Startschuss und die ersten gut 400 Athleten stürzten sich in den Indischen Ozean. Leider kam ich nicht ganz optimal weg und so fand ich mich mitten in der Meute wieder, aber bereits nach der ersten Boje konnte ich mein eigenes Tempo schwimmen und nach etwas mehr als der Hälfte konnte ich meine Ausdauer zeigen und machte Platz um Platz gut. Es war ein einmaliges Erlebnis aus den Fluten zu steigen und von den vielen Zuschauern angefeuert zu werden.
Der Wechsel im Zelt verlief sehr gut und wie ich zu meinem Rad kam, realisierte ich, dass ich ein super Schwimmen gezeigt hatte. Mit einer Zeit von 00:22:58 bin ich mehr als zu frieden. Man muss dazu sagen, dass es nicht 1900m waren, aber auch bei 1500m, ist die Zeit für meine Verhältnisse sensationell.
   Ironman 70.3 SA - Before the start 16.01.08   
Die grösste Herausforderung am Triathlon ist die Vorbereitung. Hat man erst seine sieben Sachen bereit, kann man es in vollen Zügen geniessen, denn der Wettkampf ist der Lohn für die harte Arbeit.

Nach einer kurzen Nacht, war es endlich soweit, Zahltag!
Ich war bereits um 05:00 in der Wechselzone um die letzten Vorbereitungen und Kontrollen am Rad, sowie an den „Bags“ durchzuführen. Anschliessend zog ich mich einige Minuten zurück, um nochmals jeden Wechsel durchzugehen. Nach dem Warm-up: lockeres Traben und Schwunggymnastik, mit anschliessendem kurzem aktiven Dehnen, blieb noch genug Zeit um einzuschwimmen. Ich war bereit!

Der einzige Schweizer in einem internationalen Feld von 994 Athleten.
   Ironman 70.3 SA - Last Update 10.01.08   
Noch 3 Tage, morgen ist das erste offizielle Schwimmtraining und ich werde natürlich die Gelegenheit nutzten, mich in die Wellen zu stürzen. Anschliessend werde ich die Anmeldeformalitäten erledigen und am Nachmittag noch ein lockeres Training absolvieren. Ich fühle mich gut, merke aber, dass die Anspannung steigt.

Mein erster Tag im harten "Eisen-Business", ich habe mich intensiv auf den Wettkampf vorbereitet. Der Sonntag ist der Lohn für die harte arbeit. Ich werden den Wettkmapf in vollen zügen geniessen, drückt mir die Daumen!


   Ironman 70.3 SA - 1.9 km Swim 09.01.08   
Der Blick auf den Orient Beach, wo das Schwimmen am Sonntag stattfinden wird, macht mich etwas besorgt. Der Indische Ozean, war die letzten zwei Tage, sehr unruhig und bei diesen Wellen die Orientierung zu behalten, wird sicher nicht einfach. Wenn die Bediengungen so bleiben, kommt es mehr den „Kampfschwimmern“ als den „Technikversierten-Schwimmern“ entgegen. Like me!
   Ironman 70.3 SA - 90 km Cycle 09.01.08   
Auf die Radstrecke freue ich mich ganz besonders, speziell für den Event wird die Autobahn gesperrt. Die Strecke führt nach „Berlin“ und wieder zurück.
Ich bin heute die Strecke mit dem Auto abgefahren. Es ist eine sehr anspruchsvolle Strecke mit viel auf und ab, eigentlich gibt es kaum flache Teile, schon fast wie ich es am Western Cape vorgefunden habe. Wie die Laufstrecke, denke ich nicht, dass eine schnelle Radzeit möglich ist. Es wird sich aber zeigen, wie schnell man die eine Rampe runter donnern kann um, aufs nächste Plateau hoch zu fahren.
   Ironman 70.3 SA - 21.1 km Run 09.01.08   
Die Laufstrecke führt unmittelbar am B&B vorbei und so konnte ich mir bereits ein Bild davon machen. Es ist ein Rundkurs von 7 km, meist der der Küste entlang mit einem leichten Anstieg und einem längeren von ca. 70 Höhenmeter.
Im Moment ist es extrem windig, ich denke es wird sehr schwer auf dem anspruchsvollen Kurs eine starke Laufzeit zu realisieren. Ich freue mich aber auf die Strecke, die Anstiege kommen mir sicher entgegen und runter kommt man bekanntlich immer einfacher.
   The adventure continues 09.01.08   
Der Flug von Cape Town nach East London, war sehr angenehm und trotz Übergepäck war die Gepäckaufgabe kein Problem. In East London ein Taxi zu organisieren, war anschliessend schon schwieriger.
East London ist sehr viel grüner als Cape Town und einige „Landstriche“ erinnern stark an die ferne Heimat. East London zählt heute rund eine halbe Million Einwohner, es wäre als Schweizer aber falsch von einer Provinzstadt zu sprechen.

Ich wohne im Byways Bed & Breakfast, es ist sehr schön und nur 500m vom Strand entfernt. Ich wurde sehr herzlich empfangen und am Morgen gibt es immer ein sehr reichhaltiges Frühstück.

East London, wohl mehr bekannt wegen der Produktionsfabriken von Daimer-Chrysler, ist nicht sehr touristisch und mit der Schweizer- Fussgänger-Mentalität ist es hier am Eastern Cape zu gefährlich und man kommt leider auch nicht sehr weit.
Um etwas flexibler zu sein, habe ich mir ein Auto gemietet, einen „Chico“ (South Africa,VW Golf 2).
   Time to say goodbye 05.01.08   
Es ist Zeit aufwiedersehen zu sagen, ich verlasse Cape Town mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich konnte in der Zeit, seit November sehr viel lernen, viel erleben und durfte so viele Interessante Menschen kennen lernen.
Es war nicht immer ganz einfach hier zu trainieren besonders die Radtouren, waren teils sehr abenteuerlich und der Wind machte mir stark zu schaffen. Viele Dinge hier unten sind nun einmal nicht so einfach oder luxuriös wie bei uns in der Schweiz, man darf nicht vergessen, dass South Africa ein Drittweltland ist. Ich bin dankbar für alle Erfahrungen, welche ich machen durfte. Die Landschaft ist unbeschreiblich schön und das Wetter war einfach ein Traum.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei "Lila" & Theo Deneys bedanken, welche mich bei sich aufgenommen haben und Ihr Heim mit mir geteilt haben. Ich fühlte mich sehr wohl und konnte mich optimal auf mein Training konzentrieren. Thank you very much!

Morgen fliege ich nach East London.
   Ironman 70.3 SA - Official starting number 01.01.08   
Die offizielle Startliste ist publiziert, ich habe die Startnummer 56 gefasst. Am 13. Januar werde ich mich um 07:00 (GMT+2:00) mit der „First Wave“ (Pro Men und Age Group Men 18 bis 49) in die Fluten stürzen. Der Sportkanal SuperSport wird am Wettkampf vertreten sein und eine 52 minütige Zusammenfassung wird im März ausgestrahlt.

Die harten und langen Trainings sind absolviert, die nächsten zwei Wochen ist Tempering angesagt oder wie ich es nenne die Zeit die gute Form zu geniessen.
Ich versuche mich so gut als nur möglich auf den Wettkampf einzustellen und das bedeutet vor allem, gut zu erholen und im Mentalbereich zu arbeiten.
Der Spec-Savers Ironman 70.3 South Africa ist sehr wichtig für mich, dennoch möchte ich mich nicht zu sehr unter Druck setzen und den Wettkampf in vollen Zügen geniessen.
   On the traces of Diaz 02.01.08   
Wie 1488 Bartolomeu Diaz machte ich mich Gestern auf, dass „Cape of Good Hope“ zu besuchen, leider kam ich nur bis zu den Toren des „Table Mountain National Park“, leider hatte ich zuwenig Geld dabei hatte um den Eintritt von stolzen ZAR 55 zu bezahlen.
Ich nutzte anschliessend die Gelegenheit weitere Teile des Western Cape zu erkunden. Der grosse Vorteil an langen Radtouren ist, man sieht viel von der wunderbaren Landschaft. Ich kenne bald alle Strassen rund um das Cape, die guten aber auch die schlechten. Manchmal fühlt man sich wie auf den Spuren von Fabian Cancellara bei Paris-Roubaix.
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